„Die UN-VOLLENDETE“ – Heike Adami


Wer bei UN-VOLLENDETE an Musik denkt liegt hier genau richtig. Und wer an die Vereinten Nationen denkt, ebenfalls. Beides bildet den Hintergrund der Geschichte von drei jungen Männern, die gemeinsam durch Palästina und Israel touren und einem Geheimnis auf der Spur sind.

Mit Bashar, dem arabisch-stämmigen Amerikaner, Abdul, dem Sohn des Palästinensischen Präsidenten und Jonah, dem israelischen Elitesoldaten treffen drei Kulturen aufeinander, die politisch nicht kontroverser sein könnten. Explosiv die Stimmung der ersten Begegnungen, hitzig die Diskussionen über Geschichte und Gegenwart des „gelobten Landes“. Doch mit dem Fund eines geheimnisvollen Briefes wendet sich das Blatt: Vorurteile stehen in Frage, Fronten brechen auf und es gibt ein gemeinsames Ziel!

Getragen von Beethovens „Ode an die Freude“ schickt Heike Adami den Leser auf eine Reise, die mehr ist als eine Erzählung über drei junge Männer, und die mehr ist als eine Fortsetzung des Romans „Fenster zur Freiheit“. Worum es wirklich geht ist die Vision des Friedens. Ein Frieden der möglich ist, weil sich Menschen nicht mehr polarisieren lassen, weil sie sich stattdessen auf den anderen einlassen, weil sie respektvoll miteinander umgehen lernen. Und weil die Musik ebenso wie der Sport eine Sprache spricht, die für jeden verständlich ist, die verbindet und die Brücken baut.

„Alle Menschen werden Brüder…“ mag ein hehres Ziel sein, betrachtet man das Bild, welches uns die Nachrichtenmagazine vermitteln. Aber – warum eigentlich nicht? Vielleicht findet der nächste Mauerfall in Gaza statt? Peace! שלום! سلام! Frieden!

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